Stettelberg

Nutzbare Wind-Richtungen: S - SW    
Naturrampe, lange Soaringkante
Startplatz üNN: 590 m,       
Landeplatz üNN: 420 m
Differenz: 170m

Video Paragliding am Stettelberg

Video

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Hinweis zu den Windverhältnissen

Hinweis zur gelockerten Winter-Flugbeschränkung

Alle DHV-XC-Flüge vom Stettelberg

Ausblick vom Startplatz:

Stettelberg Startplatz

Luftbild vom Startplatz:

Stettelberg Startplatz
       
Landeplatz:

Der Landeplatz ist für Drachenflieger sehr anspruchsvoll, er liegt zwischen Obstplantagen und ist vom Startplatz aus zu sehen. Bei stärkerem Soaringwind, kann das Landen auch für Gleitschirme dort sehr anspruchsvoll sein, ist aber von guten Piloten meist machbar. Da bei stärkerem Soaringwind eine gute Startüberhöhung zu erwarten ist, besteht die Möglichkeit, südlich vom Weierhof die weniger anspruchsvolle Variante zu wählen und top zu landen. Vor dem Flug ist eine Besichtigung unerlässlich. Bei einer Außenlandung ist der Pilot für den angerichteten Flurschaden haftbar.

Blick von unten:

Skizze:

Stettelberg Lageplan Umgebung

Windverhältnisse am Start- und Landeplatz

SW-WSW ist ideal bei 15-20km/h im Mittel und Böen bis max. 30km/h. Am Startplatz ist es oft böiger und turbulenter mit wechsender Windrichtung als es draussen in der freien Luft ist. Durch die Schneisse bildet sich bei W-Wind oft ein Rotor, so dass am Sartplatz O-Wind angezeigt wird, obwohl draussen SW-W ist.

Am besten das Windbild auf dem See beachten. Dabei sollte am anderen Ufer bei Bodman und hinter dem Ried ein deutliches Lee (spiegelglatter See)
und draussen leichte bis stärkere Windstriche von SW nach NO zu sehen sein. 

Nicht starten sollte man, wenn am anderen Ufer der See aufgewühlt ist, und am Ufer unterhalb des Stettelbergs spiegelglatt ist. Dann ist ein deutliche Nordkomponete drin,
und man würde direkt in einen weit vorgelagerten Rotor fliegen.

Vorsicht bei Windflecken auf dem See. Diese sind auch oft bis zum anderen Ufer zu sehen. Das ist ein Fallwind, der gerne bei Südwind und Fön über den Bodanrück drückt.
Dann wird es draussen richtig sportlich. 

Der Windsack am Landeplatz ist nicht immer aussagekräftig. Durch die Hagelschutznetze entstehen am Landeplatz bei S gerne Turbulenzen.
Daher von Ost möglichst tief und von West etwas höher anfliegen, damit man die breite Stelle des Landeplatzes für Korrekturen nutzen kann.
Am Besten selber draussen die tatsächliche Windrichtung über dem Landeplatz herausfinden und entsprechend einlanden.

Flugbeschränkung am Stettelberg gelockert, 23.11.2010
Durch die Vorlage eines ornithologischen Gutachten zur Störwirkung von Hängegleitern und Gleitschirmen auf Wasservögel im Winter am Stettelberg, welches zu dem Ergebnis kam, dass eine potentielle Störung der Wasservögel auf den ufernahen Seeteil unterhalb des Landeplatzes begrenzt ist, konnte die Flugbeschränkung in der Zeit vom 15. Oktober bis 15. März etwas verbessert werden.
Die Beschränkung ist nun von 4 auf 5 Tage pro Monat erweitert worden.
Einer generellen Freigabe der Flugtage im Winter wurde aus naturschutzrechtlicher Sicht leider nicht zugestimmt.
Da erfahrungsgemäß der letzten 10 Jahre die Witterungsverhältnisse ohnehin nur wenige Flugtage im Winterhalbjahr zugelassen haben und wir sehr selten die 4 Tage nutzen konnten, können wir mit dieser Entscheidung leben.
Die B 31 alt entlang des Sees, darf allerdings auch weiterhin nicht überflogen werden.